Was kostet eine App?
Das hängt vor allem von Funktionen, Plattformen und Schnittstellen ab. Hier erfahren Sie, was den Preis bestimmt und wie Sie zu einer verlässlichen Zahl kommen.
Jeder Baustein kostet Entwicklungszeit
Was den Preis bestimmt
Der größte Kostenblock ist die Entwicklungszeit. Diese sechs Fragen entscheiden, wie viel davon nötig ist.
Wie viele Funktionen braucht die erste Version?
Jede Funktion braucht Konzept, Oberfläche, Entwicklung und Tests. Hier liegt der größte Hebel.
Für welche Plattformen?
iOS, Android oder auch Web. Eine gemeinsame Codebasis senkt den Aufwand oft deutlich.
Gibt es Konten und Rollen?
Anmeldung, Rechte und Datenschutz erfordern einen eigenen Server und mehr Sorgfalt.
Welche Systeme sind anzubinden?
Warenwirtschaft, Kalender oder Zahlungsdienste: Jede Schnittstelle kostet Zeit, besonders bei älteren Systemen.
Muss sie offline funktionieren?
Arbeiten ohne Netz und das spätere Abgleichen der Daten sind technisch anspruchsvoll.
Wie individuell soll das Design sein?
Standardelemente sind günstiger. Eine eigene Gestaltung lohnt sich, wenn die App Ihre Marke prägt.
Welche Funktion wie viel Aufwand macht
Eine grobe Orientierung aus unserer Erfahrung. Im Einzelfall kann es abweichen, etwa wenn ein altes System angebunden werden muss.
| Funktion | Aufwand | Warum |
|---|---|---|
| Push-Benachrichtigungen | Gering | Fertige Dienste wie Firebase, dazu etwas Logik für den richtigen Zeitpunkt |
| PDF-Bericht aus der App | Gering | Gut lösbar auf dem Gerät, Aufwand vor allem bei der Gestaltung |
| Anmeldung und Nutzerkonten | Mittel | Passwort zurücksetzen, Datenschutz und Konto löschen gehören dazu |
| Abonnements und Käufe | Mittel | Regeln beider Stores, Prüfung der Käufe auf dem Server, Kündigungen |
| Anbindung an ein Fremdsystem | Mittel bis hoch | Hängt stark von Schnittstelle und Dokumentation des anderen Systems ab |
| Chat und Echtzeit | Hoch | Dauerhafte Verbindungen, Zustellung, Benachrichtigungen, Moderation |
| Arbeiten ohne Netz | Hoch | Änderungen müssen später zusammengeführt werden, auch bei Konflikten |
Was nach dem Start weiter kostet
Viele Kalkulationen hören beim Launch auf. Diese laufenden Posten sollten Sie von Anfang an einplanen.
Konten in den Stores
Apple berechnet derzeit rund 99 US-Dollar pro Jahr, Google einmalig rund 25 US-Dollar. Bei Verkäufen in der App kommt eine Provision der Stores hinzu.
Server und Dienste
Hosting, Datenbank, Mails und Benachrichtigungen. Die Kosten wachsen mit der Nutzung.
Wartung
Neue Betriebssysteme und Store-Regeln erfordern regelmäßige Updates, auch ohne neue Funktionen.
Support und Weiterentwicklung
Rückmeldungen beantworten und die App anhand echter Nutzung verbessern.
So bleibt das Budget im Griff
Kern festlegen
Welche eine Aufgabe muss die erste Version lösen? Der Rest kommt später.
Früh testen
Klickbare Entwürfe zeigen Probleme, bevor sie teuer werden.
Vorhandenes nutzen
Bewährte Bausteine und eine gemeinsame Codebasis, wo es passt.
Betrieb mitrechnen
Beurteilen Sie Angebote nach den Kosten über mehrere Jahre.
Eine verlässliche Zahl für Ihr Vorhaben
Pauschale App-Rechner liefern selten belastbare Werte. Sprechen Sie uns lieber direkt an: Nach dem ersten Gespräch kennen Sie die Größenordnung. Bei klarem Umfang erstellen wir auch ein Festpreisangebot.
Mehr zu unserer Arbeit finden Sie unter App-Entwicklung in Siegen.
Sprechen wir über Ihr Vorhaben
Eine erste Idee reicht für ein unverbindliches Gespräch. Werktags antworten wir innerhalb von 24 Stunden.
Thomas DibkeInhaber und Geschäftsführer, Ihr Ansprechpartner